Gesetz der Sühne »Für das Ego sind die Schuldlosen schuldig« Ein Kurs in Wundern, Textbuch, Übungsbuch, Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, Freiburg i.Br., ISBN 978-3-923662-18-0, Textbuch , T- 13.II.4:2 . Dies zeigt unseren Widerstand die Schuld loszulassen. Wir fühlen uns stetig schuldig und dies ist der Ursprung und die wichtigste Stütze unserer Trennung von Gott. Sie identifizieren sich fast vollständig mit der Illusion der Welt. Schon die kleinste Bereitwilligkeit, die Wahrheit zu sehen, versetzt uns in Panik, weil dies die Illusion der Trennung bedroht. Es ist das Ego, das die Illusion aufrecht erhält mit allen Liebes- und Hassbeziehungen. Das Ego will immer tun, tun, tun. Ganz wichtig ist, dass dieses Tun das Ego begann. Deshalb glauben wir, dass das alles, was wir hier vollbringen möchten, Arbeit und Anstrengung verlangt. Der Körper ist dazu da, um zu tun. Es gibt zwei wesentliche Bestandteile, die wir normalerweise nicht kennen. 1. Ideen verlassen ihre Quelle nicht. 2. Wahrnehmung wird durch Projektion erzeugt. Daraus folgt, dass alles, was Sie in Ihrem Körper erfahren, identisch ist damit, was Sie in Ihrem Geist glauben. Ihr Außen ist immer das, was innen ist. Das hält Sie auch stets im Glauben, dass Sie von Gott getrennt sind und das bringt Sie dazu, alle Anstrengungen weiter zu betreiben bis zur Erschöpfung und zum Tod. Dies hält die Illusion, dass Sie von Gott getrennt sind am Leben und genau diesen Gedanken verteidigen Sie um jeden Preis. Das wirkliche Problem dahinter ist es aber das Ego loszulassen. Sie sind in der Illusion gefangen, weil Sie es wollen. Es ist letztendlich die Frage, was Sie wollen. Wollen Sie weiterhin in der Illusion leben oder in der Wahrheit, wollen Sie Angst oder Liebe. Ansich haben Sie Gott in Ihrem Geist nie verlassen. Doch das Tun zeigt Ihre separate Existenz als Körper. Tun ist für Sie zu einem Ersatz geworden für das wahre Leben. Der Geist ist . Das Ego tut . Die Idee des Tuns ist ein Mittel zur Trennung. Ihr Geist weiß das und trotzdem gehen Sie Ihrem täglichen Geschäft des Überlebens nach. Sie suchen die Lust und versuchen den Schmerz zu vermeiden. Ihre Entscheidung im Leben ist tun, tun, tun. Unsere Welt entstand durch das Egodenksystem. Und damit ist auch klar, wofür der Körper geschaffen wurde, um die Diktate des Egos auszuführen. Das Ego will, dass Sie sich schuldig fühlen, weil Sie Gott verlassen haben und deshalb ist es für das Ego klar, dass Sie deshalb etwas tun müssen, um die Sünde loszulassen und der Rache des Schöpfers zu entgehen. Sie haben gegen Gott gesündigt. Deshalb müssen Sie dies durch eine Sühne wiedergutmachen. Diese Wiedergutmachung ist nur möglich durch tun, tun, tun. Es bedarf also einer permanenten Anstrengung unsererseits, denn der Zorn Gottes wartet auf Sie und Gott ist nie weit weg von Ihnen. Deshalb existiert Krankheit und Tod, was Sie beides auch zu Recht verdienen. Diese Art zu denken ist Wahnsinn, denn es zieht genau das in Ihr Leben. Doch die göttliche Sühne funktioniert ganz anders. »Du brauchst nichts zu tun« Ein Kurs in Wundern, Textbuch, Übungsbuch, Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, Freiburg i.Br., ISBN 978-3-923662-18-0, Textbuch T- 18.VIII . Wie kann es anstrengend sein etwas aufzuheben, was nie geschehen ist? Das Einzige ist der schlichte Wunsch, aus dem Albtraum der Existenz herauszuwollen. Nun   wirst   du   bloß   gebeten,   dass   du   ein   anderes   Ziel   mit   viel   geringerer   Wachsamkeit   verfolgst,   mit   wenig   Mühe   und   mit   wenig   Zeit   Doch   eine   winzige   Bereitwilligkeit,   ein   Nicken   hin   zu   Gott ,   ein   Grüßen   des   Christus   in   dir   empfindest   du   als   eine   mühevolle   Bürde, lästig   und   zu   schwer   zu   tragen.   Indessen   wird   für   die   Hingabe   an   die   Wahrheit,   wie   sie   Gott   begründet   hat,   kein   Opfer   verlangt   und   zu keiner   Anstrengung   aufgerufen;   und   die   ganze   Macht   des   Himmels   und   die   Gewalt   der   Wahrheit   selbst   werden   gegeben,   um   die Mittel zur Verfügung zu stellen und das Erreichen des Zieles zu verbürgen. Ein Kurs in Wundern, Textbuch, Übungsbuch, Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, Freiburg i.Br., ISBN 978-3-923662-18-0, Textbuch T- 24.VI.12:1,4-5 Ihr Ego reagiert darauf aber nicht mit Glücksgefühlen, denn seine Existenz gründet auf Sünde und Strafe. Sie sollten den Egowahnsinn des Tuns, Tuns, Tuns loslassen durch den die Illusion der Sünde und der unfreundlichen Sühne aufrechterhalten wird, welche das Ego verlangt. Der   heilige Augenblick   ist   das   Ergebnis   deiner   Entschlossenheit,   heilig   zu   sein   …   Das   Verlangen   und   die   Bereitwilligkeit,   ihn   kommen zu   lassen,   gehen   seinem   Kommen   voraus.   Du   bereitest   deinen   Geist   nur   in   dem   Maße   auf   ihn   vor,   wie   du   begreifst,   dass   du   ihn   mehr als   alles   andere   willst.   Es   ist   nicht   nötig,   dass   du   mehr   tust;   vielmehr   ist   es   notwendig,   dass   du   einsiehst,   dass   du   nicht   mehr   tun kannst. Ein Kurs in Wundern, Textbuch, Übungsbuch, Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, Freiburg i.Br., ISBN 978-3-923662-18-0, Textbuch T- 18.IV.1:1,3-5 Durch das sanfte Schauen auf das Egosystem des Tuns endet die Trennung. Sie schauen auf die Substanzlosigkeit des Egos ohne zu urteilen. Sie tun nichts. Sie heben auf. Es   ist   extrem   schwierig,   die   Sühne   zu   erreichen,   indem   man   gegen   Sünde   kämpft.   Enorme   Mühe   wird   bei   dem   Versuch   aufgewendet, das   heilig   zu   machen,   was   man   hasst   und   verachtet   [d.h.   den   Körper]   …   Doch   sind   die   Mittel   mühsam   und   sehr   zeitaufwendig,   denn sie   sind   alle   auf   die   Zukunft   ausgerichtet,   um   die   Befreiung   von   einem   Zustand   gegenwärtiger   Unwürdigkeit   und   Unzulänglichkeit   zu erlangen. Ein Kurs in Wundern, Textbuch, Übungsbuch, Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, Freiburg i.Br., ISBN 978-3-923662-18-0, Textbuch T- 18.VII.4:7-8,11 Das Ego will Sie in der unheiligen Dreieinigkeit von Sünde, Schuld und Angst halten. Nenne   ihn   [den   Irrtum   der   Trennung]   nicht   Sünde,   sondern   Wahnsinn,   denn   das   war   er,   und   das   bleibt   er   nach   wie   vor.   Statte   ihn nicht mit Schuld aus, denn Schuld besagt, dass er in Wirklichkeit vollbracht wurde. Vor allem aber: Fürchte ihn nicht . Ein Kurs in Wundern, Textbuch, Übungsbuch, Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, Freiburg i.Br., ISBN 978-3-923662-18-0, Textbuch T- 18.I.6:7-9 Schauen Sie sich das Ego in Ihnen an und auch das anderer Menschen, dann erkennen Sie, dass es Sie konsequent in ein Leben von Schmerz, Unglück, Verlust und Tod führt. Nur das Ego will einen sehr schwierigen Prozess der Sühne, weil es Ihnen einredet, dass Gott von Ihnen Blut, Schweiß und Tränen verlangt. In Ihren tagtäglichen Erfahrungen wird Ihnen gezeigt, dass das, was Sie im Äußeren wahrnehmen, nichts anderes ist, als das, was in Ihrem Inneren ist. Das hilft Ihnen zu begreifen, dass das, wie Sie einen anderen wahrnehmen, genau gleich ist mit dem, wie Sie sich selbst wahrnehmen. Warum sollten Sie in der Hölle bleiben und Ihre Angriffe auf jemand rechtfertigen, der das selbe ist, wie Sie? Ihre Körper sind alle verschieden, der Geist ist der gleiche. Ein Mittel, um den anderen so zu sehen, wie man selbst ist, das ist die wahre Vergebung. Denn wenn Sie beleidigt werden, dann entsteht das zuerst in Ihrem Innern und dann projizieren Sie dies nach außen. Wenn Sie erkennen, dass dies nur ein Aufschrei Ihres Egos ist, dann können Sie den Ursprung genauso gut auch loslassen. Ihr Ego sucht den Zwist und zeigt Ihnen somit alles, wodurch Sie die Trennung in die Welt bringen können. Sobald Sie jedoch erkennen, dass das Ego eine Wahnidee ist, lassen sie diese Zwistigkeiten los und sind wieder eins mit Ihren Brüdern und Schwestern. Sobald Sie das raue Geschrei des Egos in sich auflösen, öffnen Sie Ihre Ohren für die leise und ruhige Stimme, die Sie so lange verleugnet haben. Die Stimme des Himmels wird hörbar. Die Stimme des Himmels ist leise. Was müssen Sie tun, um alle Gedanken der Sünde aus Ihrem Geist zu löschen? Nichts. Sie schauen einfach gütig auf Ihr Ego. Mithilfe der Vergebung sehen Sie, dass Ihr Ärger (projizierte Schuld) erfunden war. Sie sind nicht Söhne und Töchter Gottes in Sünde und Schuld, sondern Söhne und Töchter Gottes in Heiligkeit und Liebe. Verschwunden sind nun die Höllenklänge des Egos. Was   ist   also   die   Sühne   Gottes?   Nichts   tun.   Nichts   mit   dem   Ego   handeln,   es   nur   beobachten.   Nichts   bewerten,   nichts   urteilen,   nichts verurteilen, nichts verdammen. Vgl. Kenneth Wapnick: Der Sühne zuflüstern – Der sanfte Weg von Ein Kurs in Wundern, Lichtblick Nr. 19, Dezember 2014, Greuthof Verlag, www.greuthof.de weiterlesen
Gesetz der Sühne »Für das Ego sind die Schuldlosen schuldig« Ein Kurs in Wundern, Textbuch, Übungsbuch, Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, Freiburg i.Br., ISBN 978-3-923662-18-0, Textbuch , T-13.II.4:2 . Dies zeigt unseren Widerstand die Schuld loszulassen. Wir fühlen uns stetig schuldig und dies ist der Ursprung und die wichtigste Stütze unserer Trennung von Gott. Sie identifizieren sich fast vollständig mit der Illusion der Welt. Schon die kleinste Bereitwilligkeit, die Wahrheit zu sehen, versetzt uns in Panik, weil dies die Illusion der Trennung bedroht. Es ist das Ego, das die Illusion aufrecht erhält mit allen Liebes- und Hassbeziehungen. Das Ego will immer tun, tun, tun. Ganz wichtig ist, dass dieses Tun das Ego begann. Deshalb glauben wir, dass das alles, was wir hier vollbringen möchten, Arbeit und Anstrengung verlangt. Der Körper ist dazu da, um zu tun. Es gibt zwei wesentliche Bestandteile, die wir normalerweise nicht kennen. 1. Ideen verlassen ihre Quelle nicht. 2. Wahrnehmung wird durch Projektion erzeugt. Daraus folgt, dass alles, was Sie in Ihrem Körper erfahren, identisch ist damit, was Sie in Ihrem Geist glauben. Ihr Außen ist immer das, was innen ist. Das hält Sie auch stets im Glauben, dass Sie von Gott getrennt sind und das bringt Sie dazu, alle Anstrengungen weiter zu betreiben bis zur Erschöpfung und zum Tod. Dies hält die Illusion, dass Sie von Gott getrennt sind am Leben und genau diesen Gedanken verteidigen Sie um jeden Preis. Das wirkliche Problem dahinter ist es aber das Ego loszulassen. Sie sind in der Illusion gefangen, weil Sie es wollen. Es ist letztendlich die Frage, was Sie wollen. Wollen Sie weiterhin in der Illusion leben oder in der Wahrheit, wollen Sie Angst oder Liebe. Ansich haben Sie Gott in Ihrem Geist nie verlassen. Doch das Tun zeigt Ihre separate Existenz als Körper. Tun ist für Sie zu einem Ersatz geworden für das wahre Leben. Der Geist ist . Das Ego tut . Die Idee des Tuns ist ein Mittel zur Trennung. Ihr Geist weiß das und trotzdem gehen Sie Ihrem täglichen Geschäft des Überlebens nach. Sie suchen die Lust und versuchen den Schmerz zu vermeiden. Ihre Entscheidung im Leben ist tun, tun, tun. Unsere Welt entstand durch das Egodenksystem. Und damit ist auch klar, wofür der Körper geschaffen wurde, um die Diktate des Egos auszuführen. Das Ego will, dass Sie sich schuldig fühlen, weil Sie Gott verlassen haben und deshalb ist es für das Ego klar, dass Sie deshalb etwas tun müssen, um die Sünde loszulassen und der Rache des Schöpfers zu entgehen. Sie haben gegen Gott gesündigt. Deshalb müssen Sie dies durch eine Sühne wiedergutmachen. Diese Wiedergutmachung ist nur möglich durch tun, tun, tun. Es bedarf also einer permanenten Anstrengung unsererseits, denn der Zorn Gottes wartet auf Sie und Gott ist nie weit weg von Ihnen. Deshalb existiert Krankheit und Tod, was Sie beides auch zu Recht verdienen. Diese Art zu denken ist Wahnsinn, denn es zieht genau das in Ihr Leben. Doch die göttliche Sühne funktioniert ganz anders. »Du brauchst nichts zu tun« Ein Kurs in Wundern, Textbuch, Übungsbuch, Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, Freiburg i.Br., ISBN 978-3-923662-18-0, Textbuch T-18.VIII . Wie kann es anstrengend sein etwas aufzuheben, was nie geschehen ist? Das Einzige ist der schlichte Wunsch, aus dem Albtraum der Existenz herauszuwollen. Nun   wirst   du   bloß   gebeten,   dass   du   ein   anderes   Ziel   mit   viel geringerer    Wachsamkeit    verfolgst,    mit    wenig    Mühe    und    mit wenig   Zeit   …   Doch   eine   winzige   Bereitwilligkeit,   ein   Nicken   hin zu   Gott ,   ein   Grüßen   des   Christus   in   dir   empfindest   du   als   eine mühevolle   Bürde,   lästig   und   zu   schwer   zu   tragen.   Indessen   wird für   die   Hingabe   an   die   Wahrheit,   wie   sie   Gott   begründet   hat, kein   Opfer   verlangt   und   zu   keiner   Anstrengung   aufgerufen;   und die   ganze   Macht   des   Himmels   und   die   Gewalt   der   Wahrheit selbst   werden   gegeben,   um   die   Mittel   zur   Verfügung   zu   stellen und das Erreichen des Zieles zu verbürgen. Ein Kurs in Wundern, Textbuch, Übungsbuch, Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, Freiburg i.Br., ISBN 978-3-923662-18-0, Textbuch T-24.VI.12:1,4-5 Ihr Ego reagiert darauf aber nicht mit Glücksgefühlen, denn seine Existenz gründet auf Sünde und Strafe. Sie sollten den Egowahnsinn des Tuns, Tuns, Tuns loslassen durch den die Illusion der Sünde und der unfreundlichen Sühne aufrechterhalten wird, welche das Ego verlangt. Der   heilige Augenblick   ist   das   Ergebnis   deiner   Entschlossenheit, heilig    zu    sein    …    Das    Verlangen    und    die    Bereitwilligkeit,    ihn kommen     zu     lassen,     gehen     seinem     Kommen     voraus.     Du bereitest   deinen   Geist   nur   in   dem   Maße   auf   ihn   vor,   wie   du begreifst,   dass   du   ihn   mehr   als   alles   andere   willst.   Es   ist   nicht nötig,   dass   du   mehr   tust;   vielmehr   ist   es   notwendig,   dass   du einsiehst, dass du nicht mehr tun kannst. Ein Kurs in Wundern, Textbuch, Übungsbuch, Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, Freiburg i.Br., ISBN 978-3-923662-18-0, Textbuch T-18.IV.1:1,3-5 Durch das sanfte Schauen auf das Egosystem des Tuns endet die Trennung. Sie schauen auf die Substanzlosigkeit des Egos ohne zu urteilen. Sie tun nichts. Sie heben auf. Es   ist   extrem   schwierig,   die   Sühne   zu   erreichen,   indem   man gegen    Sünde    kämpft.    Enorme    Mühe    wird    bei    dem    Versuch aufgewendet,    das    heilig    zu    machen,    was    man    hasst    und verachtet   [d.h.   den   Körper]   …   Doch   sind   die   Mittel   mühsam   und sehr     zeitaufwendig,     denn     sie     sind     alle     auf     die     Zukunft ausgerichtet,      um      die      Befreiung      von      einem      Zustand gegenwärtiger Unwürdigkeit und Unzulänglichkeit zu erlangen. Ein Kurs in Wundern, Textbuch, Übungsbuch, Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, Freiburg i.Br., ISBN 978-3-923662-18-0, Textbuch T-18.VII.4:7-8,11 Das Ego will Sie in der unheiligen Dreieinigkeit von Sünde, Schuld und Angst halten. Nenne    ihn    [den    Irrtum    der    Trennung]    nicht    Sünde,    sondern Wahnsinn,   denn   das   war   er,   und   das   bleibt   er   nach   wie   vor. Statte   ihn   nicht   mit   Schuld   aus,   denn   Schuld   besagt,   dass   er   in Wirklichkeit vollbracht wurde. Vor allem aber: Fürchte ihn nicht . Ein Kurs in Wundern, Textbuch, Übungsbuch, Handbuch für Lehrer, Greuthof Verlag und Vertrieb GmbH, Freiburg i.Br., ISBN 978-3-923662-18-0, Textbuch T-18.I.6:7-9 Schauen Sie sich das Ego in Ihnen an und auch das anderer Menschen, dann erkennen Sie, dass es Sie konsequent in ein Leben von Schmerz, Unglück, Verlust und Tod führt. Nur das Ego will einen sehr schwierigen Prozess der Sühne, weil es Ihnen einredet, dass Gott von Ihnen Blut, Schweiß und Tränen verlangt. In Ihren tagtäglichen Erfahrungen wird Ihnen gezeigt, dass das, was Sie im Äußeren wahrnehmen, nichts anderes ist, als das, was in Ihrem Inneren ist. Das hilft Ihnen zu begreifen, dass das, wie Sie einen anderen wahrnehmen, genau gleich ist mit dem, wie Sie sich selbst wahrnehmen. Warum sollten Sie in der Hölle bleiben und Ihre Angriffe auf jemand rechtfertigen, der das selbe ist, wie Sie? Ihre Körper sind alle verschieden, der Geist ist der gleiche. Ein Mittel, um den anderen so zu sehen, wie man selbst ist, das ist die wahre Vergebung. Denn wenn Sie beleidigt werden, dann entsteht das zuerst in Ihrem Innern und dann projizieren Sie dies nach außen. Wenn Sie erkennen, dass dies nur ein Aufschrei Ihres Egos ist, dann können Sie den Ursprung genauso gut auch loslassen. Ihr Ego sucht den Zwist und zeigt Ihnen somit alles, wodurch Sie die Trennung in die Welt bringen können. Sobald Sie jedoch erkennen, dass das Ego eine Wahnidee ist, lassen sie diese Zwistigkeiten los und sind wieder eins mit Ihren Brüdern und Schwestern. Sobald Sie das raue Geschrei des Egos in sich auflösen, öffnen Sie Ihre Ohren für die leise und ruhige Stimme, die Sie so lange verleugnet haben. Die Stimme des Himmels wird hörbar. Die Stimme des Himmels ist leise. Was müssen Sie tun, um alle Gedanken der Sünde aus Ihrem Geist zu löschen? Nichts. Sie schauen einfach gütig auf Ihr Ego. Mithilfe der Vergebung sehen Sie, dass Ihr Ärger (projizierte Schuld) erfunden war. Sie sind nicht Söhne und Töchter Gottes in Sünde und Schuld, sondern Söhne und Töchter Gottes in Heiligkeit und Liebe. Verschwunden sind nun die Höllenklänge des Egos. Was   ist   also   die   Sühne   Gottes?   Nichts   tun.   Nichts   mit   dem   Ego handeln,   es   nur   beobachten.   Nichts   bewerten,   nichts   urteilen, nichts verurteilen, nichts verdammen. Vgl. Kenneth Wapnick: Der Sühne zuflüstern Der sanfte Weg von Ein Kurs in Wundern, Lichtblick Nr. 19, Dezember 2014, Greuthof Verlag, www.greuthof.de w eiterlesen